Juli 2026 – Seit 2019 steht das historische Zerwirkgewölbe mitten in der Münchner Altstadt leer. Dabei blickt der denkmalgeschützte Ort auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und war noch bis vor wenigen Jahren ein lebendiger Treffpunkt für die Münchner Stadtgesellschaft. Heute steht das Gebäude ungenutzt da – und mit einem möglichen Verkauf durch den Freistaat droht eine wichtige öffentliche Immobilie dauerhaft verloren zu gehen.

Gemeinsam mit dem Jungen Forum im Münchner Forum habe ich deshalb am 20. Juli mit einer symbolischen Jubiläumsfeier zum siebenjährigen Leerstand auf die Situation aufmerksam gemacht. Mit Kuchen, Kerzen und klaren Forderungen haben wir daran erinnert, dass das Zerwirkgewölbe weit mehr sein kann als eine Immobilie: Die vorliegende Machbarkeitsstudie zeigt vielfältige Möglichkeiten für Kultur, Gewerbe, Wohnen und soziale Nutzungen.

Das Ziel ist klar: Das Zerwirkgewölbe soll nicht verkauft werden, sondern wieder ein lebendiger und öffentlich zugänglicher Ort für München werden.

Die Aktion hat ein erfreulich großes Medienecho ausgelöst. Die Hintergründe und unsere Forderungen sind unter anderem in der Pressemitteilung des Münchner Forums nachzulesen.

Im Folgenden gibt es einen Überblick über die Berichterstattung zu unserer Aktion:

Sueddeutsche Zeitung, 21. Juli – Sieben Jahre Leerstand – wie geht es weiter mit dem Zerwirkgewölbe?

Abendzeitung, 21. Juli – Sieben Jahre Leerstand: Lässt der Freistaat Münchens ältestes Haus vergammeln?

TZ, 20. Juli – Eines der ältesten Gebäude Münchens: Scharfe Kritik am Leerstand – „Ein Juwel, das verfällt“


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